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Die Sage von Willhelm Tell

Willhelm Tell-Denkmal

Wilhelm Tell ist ein sagenhafter Schweizer Freiheitskämpfer und Tyrannenmörder, der bereits in der mittelalterlichen Innerschweiz als mythische Gestalt lebendig war und damals schon in Theaterspielen vorkam. Der Chronist Aegidius Tschudi verdichtete um 1570 verschiedene überlieferte Versionen der Tell-Erzählung zu einer Sage, die dann vor allem durch die Dramatisierung Friedrich Schillers zunächst in Europa und später weltweit bekannt wurde.

In Tschudis Tell-Legende lässt der habsburgische Landvogt Gessler zu Altdorf einen Hut auf eine Stange stecken und befiehlt den schweizerischen Untertanen, diesen jedes Mal zu grüßen, wenn sie an ihm vorüber gehen. Wilhelm Tell, ein weitherum bekannter Armbrustschütze, verweigert den Gruß und der Vogt befiehlt ihm daraufhin, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen. Sein Kind müsse andernfalls mit ihm sterben. Tell tut widerstrebend, wie ihm geheißen und trifft den Apfel. Als er aber auf die Frage nach dem Zweck des zweiten Pfeils, den er zu sich gesteckt hatte, antwortet, dass derselbe für den Vogt bestimmt gewesen sei, wenn er sein Kind getroffen hätte, befiehlt dieser, ihn gefesselt auf seine Burg nach Küssnacht zu überführen. Auf dem Vierwaldstättersee aber bringt ein Sturm das Schiff in Gefahr, und Tell wird seiner Fesseln entledigt, um dasselbe zu lenken. Geschickt steuert er es gegen das Ufer, wo der Axenberg sich erhebt, springt dort von Bord auf eine hervor ragende Felsplatte, welche noch heute Tellsplatte heißt, eilt darauf über das Gebirge nach Küssnacht, erwartet den Vogt in einem Hohlweg, Hohle Gasse genannt, und erschießt ihn aus sicherem Versteck mit der Armbrust.

Quellennachweis: wikipedia.org

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